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Veranstaltungen
BDA-Workshop "Altstadt Frankfurt":
Ergebnisse
Pressemitteilung BDA
Frankfurt am Main vom 7.
Mai 2006 (92 KB) 
Die Teilnehmer und Ergebnisse des Workshops "Altstadt
Frankfurt" 
Am Sonntag, den 7. Mai 2006 sind die Ergebnisse
des Workshops "Altstadt Frankfurt" der Öffentlichkeit
vorgestellt worden. Damit fand die vom Bund Deutscher Architekten BDA
Frankfurt am Main organisierte Veranstaltung ihren Höhepunkt.
Am Montag, den 8. Mai um 20 Uhr fand eine öffentliche Diskussion
der Ergebnisse im Historischen Museum in Frankfurt am Main statt.
Vom Dienstag, den 9. Mai bis Montag den 15. Mai waren die erarbeiteten
Modelle und Zeichnungen im Historischen Museum zu sehen.
Kleinteiligkeit und Vielfalt
Mit dem Workshop "Altstadt Frankfurt" wollte der BDA den
Nachweis erbringen, dass mit zeitgenössischen Architektur- und
Gestaltungsmerkmalen im Bereich zwischen Römer und Dom eine qualitäts-
und stimmungsvolle städtische Atmosphäre entstehen kann,
wie sie von den Bürgern zu recht gefordert wird. Aus Sicht des
BDA ist dieser Nachweis eindrucksvoll gelungen.
Für den Workshop wurden die Blöcke des Stadtgrundrisses,
wie er als Ergebnis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs und
der weiteren Bearbeitung mit dem Stadtplanungsamt vorliegt, einer
kleinteiligen Parzellierung unterzogen. Die vorgeschlagenen Grundstücksgrößen
richten sich nach den jeweiligen historischen Vorbildern. Diese Vorgehensweise
hat sich bewährt. Die Kleinteiligkeit der Grundstücke zieht
automatisch eine kleinteilige und kleinmaßstäbliche Architektur
nach sich, die historische Assoziationen weckt, ohne auf Formen der
Vergangenheit zurückgreifen zu müssen. In Verbindung mit
einer solchen Kleinteiligkeit der Grundstücke empfiehlt sich schon
wegen der auch für den Tourismus wichtigen Lebendigkeit des neuen
Quartiers eine Nutzungsvielfalt mit einem hohen Wohnanteil in den
Obergeschossen und kleinen Läden und Gastronomie in den Erdgeschossen.
Im Einzelnen richtet sich die Höhe der entworfenen Häuser,
wie im Modell im Maßstab 1:200 gut zu erkennen ist, an den historischen
Vorbildern. Bei der Gestaltung der Dächer haben die Architektinnen
und Architekten geneigte Flächen bevorzugt, wobei sich je nach
Lage mal Satteldächer, mal freie Formen als die bessere Lösung
erwiesen haben.
Entscheidend für den Erfolg einer durch Kleinteiligkeit und Vielfalt
gekennzeichneten Planung in der Praxis wird sein, dass für die
einzelnen Grundstücke individuelle architektonische Lösungen
gefunden werden und dass diese von hoher gestalterischer Qualität
sind. Dies setzt die Einbeziehung von unterschiedlichen und guten Architekten
voraus. Die Gestaltung des gesamten Quartiers mit wenigen oder gar
nur einer Handschrift wäre kontraproduktiv. Kleine Bauten bergen
zudem den Vorteil, bei Bedarf punktuell ausgetauscht werden zu können,
ohne das Ganze infrage zu stellen oder abreißen zu müssen – wie
es bei Großbauten wie das Technische Rathaus der Fall ist.
Doch die intensive Beschäftigung mit dem aktuellen Stand der
Planungen für den Stadtgrundriss hat auch einige Probleme offensichtlich
werden lassen, an deren Behebung gearbeitet werden sollte. Als schwierig
haben sich manche Gassen-abschnitte erwiesen, die zu eng erscheinen.
In der jetzigen Form gehen von solchen Stellen Nachteile für
die Belichtung und Belüftung der unteren Geschosse der angrenzenden
Häuser aus.
Weiterhin sollte der an das "Haus am Dom" angrenzende Block überarbeitet
werden. In der jetzigen Form wäre eine mit dem kräftigen
Baukörper des "Hauses am Dom" funktional wie räumlich
harmonisierende Lösung kaum zu erzielen. Aus diesem Grund schlägt
einer der Entwürfe eine sehr besondere Gestaltung des Baukörpers
und der Dächer vor. Als Alternative dazu empfiehlt ein zweiter
Entwurf die Einrichtung eines kleinen Platzes mit Bäumen an
der Braubachstraße, der vom "Haus am Dom" für
seine öffentlichen Aktivitäten mit benutzt werden könnte.
gez. Cuadra / Dreysse / Schumacher / von Mende
Die Teilnehmer und Ergebnisse des Workshops "Altstadt
Frankfurt"
Jedes Architektenteam erhielt zur Bearbeitung eine Parzelle zugelost.
Verteilung der Parzellen (PDF
Dokument, 681 KB) 
Andrés Bäppler, lebenbauen
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Norbert Berghof, Berghof & Haller Architekten
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Michael Christl, Joachim Bruchhäuser, Christl und Bruchhäuser
Architekten,
mit Florian Raab und Julien Christl
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Marie-Theres Deutsch, Antje Voigt, Gabi Schillig,
ARGE Deutsch Architekten /
Antje Voigt
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Wolf Dietrich, Architekt
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DW Dreysse, Micaela Lippert Vieira, Lothar Augustin, Architekten
ABS
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Wolfgang Dunkelau, crep.D architekten
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Ursula Fuß, Thorsten Bürklin, c.f. Architekten,
mit Katharina Schraps
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Sergiusch Godulla, Keyfacts of Architecture
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Jens Jakob Happ, Architekt,
mit Sebastian Ostholt, Marcel Paffrath
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Felix Jourdan, Nicolai Steinhauser, Jourdan & Müller PAS,
mit Jonathan Berlipp
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Roland Effgen, Harald Neu, ARGE Kissler + Effgen / Harald
Neu
mit Michael Gehlhaar
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Homepage Harald Neu
Michael Landes, Landes & Partner
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Manfred Lenhart, Michael Wilkens, Baufrösche Architekten und
Stadtplaner GmbH,
mit Felicitas Kusters
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Bernd Mey, architektei mey gmbh ingenieure architekten,
mit Jeanette
Mühlenbacher
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Christian Nasedy, Dierks Blume Nasedy Architekten,
mit Manfred Stoppe
Brandt
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Filip Neumann, Pedro Rodriguez, unlimited architekten neumann + rodriguez,
mit Rainer Waggershauser
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Wolfgang Rang, Atelier Wolfgang Rang,
mit Tamara Vojinovic,
Alexis Anastassiou, Kristian Gross
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Karl Richter, Karl Richter Architekten,
mit Sarah Ann
Strehl, Florian Groß
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Rolf Schmidt, Architekt, mit Ursula Helene Schmidt, Katharina Miriam
Schmidt
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Till Schneider, Michael Schumacher, schneider + schumacher
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Kerstin Schultz, Werner Schulz, liquid architekten
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Wolfgang Schulze, Schultze + Schulze Architekten,
mit Oliver Berger,
Alexander Söder
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Wolfgang Söder, Architekt
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Jacqueline Stüben, Architektin, Andreas Breuer, Architekt
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Zvonko Turkali, Turkali Architekten,
mit Jens Broszeit, Daniel Kleineher
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Susanne Wartzeck, Jörg Sturm, sturm und wartzeck
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Petra Wörner, Stefan Traxler, Wörner + Partner,
mit Stephan
Wehrig
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Wolf-Rüdiger Zahn, Zahn Architekten + Stadtplaner,
mit Ang Ye,
Xuwei Liao
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Holger Zimmer, A-Z Architekten
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Beim Abdruck der Entwürfe sind die Architekten zu
nennen.
Fotograf aller Bilder ist Uwe Dettmar, Frankfurt am Main.

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